Beim Abschluss einer Hundeversicherung gelten meist ein bis drei Monate Wartezeit für Krankheiten und Operationen; Unfälle sind oft ab Tag eins gedeckt. Bestehende Vorerkrankungen werden ausgeschlossen, daher lohnt ein früher Abschluss. Ein Wechsel ist zum Ablauf der Versicherungsperiode möglich – Haftpflicht und Krankenschutz lassen sich getrennt optimieren.
Beim Abschluss einer Hundeversicherung gelten meist ein bis drei Monate Wartezeit für Krankheiten und Operationen, während Unfälle oft ab dem ersten Tag gedeckt sind. Bereits bestehende Vorerkrankungen werden ausgeschlossen – ein früher Abschluss lohnt sich daher.
Wartezeiten im Überblick
| Ereignis | Übliche Wartezeit |
|---|---|
| Unfälle | häufig ab Tag 1 |
| Krankheiten | meist 1–3 Monate |
| Operationen | meist 1–3 Monate |
Vorerkrankungen ehrlich angeben
Machen Sie im Antrag vollständige und wahrheitsgemäße Angaben zum Gesundheitszustand. Verschwiegene Vorerkrankungen können im Leistungsfall zur Kürzung oder Ablehnung führen. Je jünger und gesünder der Hund beim Abschluss ist, desto weniger Ausschlüsse drohen später.
Hundeversicherung wechseln
- Ordentliche Kündigung meist zum Ablauf der Versicherungsperiode.
- Kündigungsfrist und Hauptfälligkeit auf der Polizze prüfen.
- Neuen Vertrag erst abschließen, dann den alten fristgerecht kündigen.
- Beachten: Beim Wechsel des Krankenschutzes beginnt die Wartezeit neu und der Hund ist älter.
Checkliste vor dem Abschluss
- Ausreichende Versicherungssumme bei der Haftpflicht (5–10 Mio. Euro).
- Wartezeiten und ausgeschlossene Vorerkrankungen.
- Jährliche Erstattungsgrenzen und Selbstbehalt beim Krankenschutz.
- Mitversicherung von Fremdführung (z. B. Hundesitter).
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